Die Katzengefährten sind die Mitglieder meiner Katzengruppe:
Kira – Kira Schattenfell vom Wildzaubergarten = Kira von der Blue Cat Foundation
Merlin – Merlin Lumier vom Wildzaubergarten = Lumier von der Hundehilfe Spanien e.V.
Simba – Simba Copito vom Wildzaubergarten = Copito von der Hundehilfe Spanien e.V.
Fionn – Fionn Coco vom Wildzaubergarten = Coco von Ein Freund fürs Leben e.V.
warum die „Adelstitel“?: *siehe ganz unten


Kira “ Kira Schattenfell vom Wildzaubergarten“
Kira ist im Juni 2021 zu uns gezogen, als Verstärkung in der Katzenbande vor allem für Ronya, eine Fügung die sich mir gezeigt hat und die ich angenommen habe. Ihren Namen erfuhr ich bereits bevor sie geboren wurde und ich überhaupt ahnte, auf welchem Weg sie zu uns finden wird.
Seit ihrem Einzug lief es nicht wie ich mir das so vorgestellt oder geahnt hatte… dennoch spüre ich, dass es auch mit den teils als katzastrophal empfundenen Herausforderungen, der richtige Weg ist und wir dorthin kommen werden, wo es für alle Beteiligten hin möchte und gut sein wird. Gut, dass ich das alles nicht vorher wusste.
Kira ist eine Zaubermaus, sie kann so lieb sein oder auch nicht, auf jeden Fall ist sie sehr unerschrocken und ein wahres Energiebündel mit viel Temperament. In Konfrontationen knurrt sie von Anbeginn an schon mal vorsorglich und ruft damit bei den anderen Katzen erst die Abwehr und das Interesse hervor – dabei lässt sie sich sehr leicht ablenken und spielt los, ein Ventil für ihre nervliche Überforderung in der Situation. Kira gewährt keinen Vertrauensvorschuss und macht im Zweifelsfall einfach ihr eigenes Ding. Bonny war ihr ein besonderer Spielgefährte, er hat ihre Grenzsetzungen respektiert, sie zum Spiel eingeladen und ihm hat sie vertraut.
Ronya und sie rauschten immer wieder aneinander. Beide sind unsichere Katzen, die in Konflikten eher flüchten und die nervliche Stabilität und Regulation bisher nicht in sich fanden, sondern in ihren entsprechenden Katzengefährten. Nachdem Vicky und Bonny verstorben sind und Teddy durch seinen Alterungsprozeß auch kein Fels in der Brandung mehr ist, geht es in die Tiefe der Schatten und für beide Mädels darum die Sicherheit in sich selbst zu finden.
Wir lernen alle sehr viel und keiner ist falsch, wir wachsen. :-))


Merlin “ Merlin Lumier vom Wildzaubergarten“
Merlin ist unser junger Kater. Bonny hat nach seinem Tod Neuzugänge erstmal zurückgewiesen und so kam jeder Kandidat aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zu uns. Als ich das Vorhaben Katerzuwachs vorerst aufgegeben hatte, klappte es ganz plötzlich schnell und perfekt. Ich glaube Bonny hat ihn und uns auf den gemeinsamen Weg gebracht, ich danke dir mein Großer ♥.
Merlin ist ein so lieber, sozialer und unkomplizierter Katerschatz, sensibel und vorsichtig Neuem gegenüber noch dazu. Alle Kater kommen bestens miteinander aus, nur den Mädels war er noch des öfteren zuviel mit seinem forschen Spieltrieb und seinen Näherungsversuchen. Ihr Fauchen/knurren, umdrehen und dann wegrennen war für Merlin eine zu große Verlockung hinterherzudüsen. Ronya hat inzwischen gelernt sich zu konfrontieren und dabei durchzusetzen, der Schritt hat ihr insgesamt sehr gut getan und so kommt sie nicht nur mit Merlin besser aus. Kira ist noch auf ihrem Weg, doch auch sie wächst daran.
Merlin selbst gibt mehr Raum und mit den Monaten läßt die natürliche Distanzlosigkeit seiner Jugendzeit nach. Inzwischen darf er auch in den Garten und genießt das sehr. Die erweiterte Begegnungsfläche tut allen gut. Jamie hat nun auch wieder einen Gefährten im Verfolgungsspiel.
Merlin ist einfach ein sehr lebenslustiger Zauberkater und helles Licht, ich bin so dankbar daß er bei uns ist.


Simba “ Simba Copito vom Wildzaubergarten“
Simba ist ein Jahr nach Merlin zu uns gezogen. Merlin hat nun einen lang ersehnten Rauf- und Renngefährten und die Zwei sorgen gemeinsam für ordentlich Leben in der Bude😍.
Als Merlin einzog, war vor allem Leo sein Garten- und Spielgefährte, Jamie nur ab und an im Verfolgungsspiel. Leos plötzlicher Tod hinterließ eine große Lücke, Merlins unerfüllte Bedürfnisse wurden immer deutlicher und vor allem Kira bekam zuviel Druck ab, dem ihre Nerven nicht standhielten. Ich musste viel ausgleichen, konnte als Mensch aber keinen Katzengefährten ersetzen. So haben wir uns alle einen passenden Kater gewünscht, der mit uns und wir mit ihm glücklich wird: Simba!
Er begegnet allen freundlich und obwohl Simba altersgemäß sehr verspielt ist, akzeptiert er Grenzsetzungen sofort. Das und seine innere Stabilität sind für das Nervenkostüm von Ronya und Kira ein Segen. Simba versteht unglaublich viel auf allen Ebenen und ich freue mich so sehr, daß er zu uns gefunden hat. Noch fehlen hier ein wenig die Worte für sein wundervolles Wesen ♥, unser gemeinsamer Weg hat grad erst begonnen und doch läuft alles runder seit Simba dabei ist.

Fionn „Fionn Coco vom Wildzaubergarten“
Fionn ist unser jüngster Katzengefährte und Traumkater für alle. Sein wundervolles Wesen ist Balsam fürs Beziehungsgefüge seiner Katzengefährten. Innerhalb von nur drei Tagen ist er in der Katzengruppe (mit drei unsicheren Persönlichkeiten) angekommen, spielt mit Simba und ist mittendrin, als wäre er schon immer hier gewesen. Fionn ist sehr sozial, ruht in sich, ist neugierig, offen und kontaktfreudig, ein Katerschatz ♥.
Eigentlich war so schnell kein weiterer Katerzuwachs geplant gewesen – aber dann hatte sich Teddy gemeldet und mich auf einen ganz bestimmten jungen Kater gebracht, der dann aber nicht zu uns vermittelt wurde. Dadurch wurde mir aber bewußt wie passend der Zeitpunkt doch war und durch jenen Kater entdeckte ich dann Coco. Insofern bekam Teddy zwar nicht direkt seinen Willen und brachte doch die richtige Fügung, innerhalb einer Woche zog Fionn Coco bei uns ein. ♥Wow♥.
Ja, passend ist der Zeitpunkt weil Fionn einfach der Richtige ist, weil ich momentan wegen Jamie, der fast nichts mehr sehen kann, eh keine Haustür offen lasse für freien Katzenausgang (Fionn darf natürlich noch nicht raus) und weil Simba jede Spielauslastung hilft, denn er kann vorübergehend nicht nach Belieben raus und vermeldet das entsprechend alltagsbegleitend.
Nach so vielen Jahren freien Katzenausgangs mußte ich für Simba und Merlin GPS-Tracker zur Freigangsüberwachung einführen und muß sie tatsächlich live am Handy beobachten. Beide Kater sind besonders bestechlich und das haben Nachbarn ausgenutzt, damit sich die Kater bei ihnen aufhalten und immer wieder kommen, Futterkonditionierung sozusagen.
Unmißverständlich war schon immer meine dringende Bitte keine meiner Katzen zu sich ins Haus zu lassen und ihnen keinesfalls Futter oder Leckerlies zu geben, generell und weil sie extrem futtersensibel sind, davon Durchfall bekommen. Da wir ansonsten immer einen netten Umgang hatten, habe ich lange nicht für möglich gehalten, daß meine Bitten und Vorgaben mißachtet werden. Bis Simbas Durchfall lebensgefährlich wurde und er und Merlin Hausarrest bekamen, woraufhin der Durchfall verschwand.
Seither gehen die Kater nur noch mit GPS-Tracker raus. Der Tracker lieferte dann den eindeutigen Beweis und Zusammenhang, immer wieder und noch immer, neben dem eindeutigen Verhalten meiner Katzen und dem, was ich selbst beobachten mußte.
Lauer- und Beuteverhalten (da gibt’s was Leckeres) sieht anders aus als katzseits „ich komm vorbei weil du nett bist“ und endet erst, wenn es länger keine Beute mehr gab. So muß ich vor allem Simba immer wieder zurückrufen oder einsammeln gehen. Stress für alle Beteiligten.
Hinter uns liegen hohe Kosten und Zeitaufwand für die vielen Durchfallvorfälle, für die Ursachenfindung und nun fortlaufend um weitere Vorfälle auszuschließen, denn Worte spielen keine Rolle mehr.
„Wir geben ihnen nichts“ entspricht nicht der Wahrheit, wenn Leckerlies/Trockenfutter/Junkfood-Reste im Hof zu finden sind oder die Haustür/Fenster geöffnet wird, damit sich die Kater drinnen selbst bedienen können. Kira und Jamie betrifft es natürlich leider auch.
In unserem Fall wird sich eine langfristige Lösung ergeben, ich strebe sowieso ein neues Zuhause für uns an, mit noch mehr Natur und raus aus der Stadt.

* „Adelstitel“ analog zu Rassekatzen, weil:
In einem Katzenforum haben wir vor langer, langer Zeit rumgeflachst,… da Hauskatzen doch ohne tolle Bezeichnung sind, haben wir, um deren Ansehen zu steigern und sie den Rassekatzen gleichzustellen, einfach weitere Rassen benannt ;-), Schokenzo Cats, Deutsch Halblanghaar, und Meggy und Max (Vicky und Royan) wurden „German Countrycats“ , sie stammen schließlich vom Lande, nördlich von Berlin. Um sie dem Rasseadel anzugleichen, haben sie nun auch einen echten „von“ Namen bekommen, Meggy und Max vom Fürstensee (da lernte mein Vater meine Mama kennen und in weiterer Umgebung, etliche Kilometer weiter, sind ja Meggy und Max geboren)!
In dieser Tradition bin ich bei der Vergabe der Komplettnamen dann verblieben, wobei der Komplettname jeweils aus Sinnzusammenhang mit der Herkunft entsteht, das „von“ also auch seinen realen Bezug hat.
Wo liegt der Sinn darin überhaupt… für mich sind alle Katzen gleich viel wert, jedes einzelne Katzenleben und da Rassekatzen nun mal die entsprechenden Komplettnamen bekommen, stehen solche Namen auch jeder anderen Katze zu.♥